usp_check Herzliche, individuelle Betreuung

usp_check Vielseitige Beschäftigung

usp_check Erstattung durch Pflege­versicherung*

usp_check Gemütliches, rustikales Ambiente

usp_check Freistehende Einrichtungen

usp_check Kostenloser Hol- und Bringdienst*

Betreuungskonzept unserer Tagespflegen

Hier sollte noch ein einleitender Text rein.

Betreuungsleitbild

Das Betreuungsleitbild beschreibt unser Verständnis von der Zielgruppe, die Zielsetzung der Betreuungsstuben und den Anspruch unseres pflegerischen Handelns. Die Idee der Betreuungsstuben entspringt dem sehnlichsten Wunsch eines Seniors nach wertschätzender und individueller Betreuung im Pflegefall. Durch die konsequente Umsetzung unseres Leitbildes der fördernden Tagesbetreuung verknüpfen wir die Würde des Gastes mit einer tatsächlichen Entlastung der pflegenden Angehörigen. Die Zielgruppe bilden hierbei demenzerkrankte, altersdepressive und parkinson­erkrankten Menschen sowie allgemein betreuungsbedürftige Senioren, die noch im eigenen Zuhause leben. Unser Ziel ist es, unseren Gästen einen Aufenthalt zu bieten, in dem sie mit ihren körperlichen, seelischen und geistigen Gegebenheiten ganzheitlich angenommen, unterstützt und begleitet werden. Wir geben dem Gast Hilfestellung bei der Suche nach Sinnerfüllung.
Aus den bisherigen Informationen über Demenz und dem kognitiven Hilfebedarf im Alter lässt sich erschließen, dass die bedarfsgerechte Versorgung von Patienten – auch in der Tagesbetreuung – eine durchdachte und vielschichtige Umgebung verlangt, die gängige Methoden der Altenpflege, wie Validation und Normalitätsprinzip, mit einem individualisierten Vorsatz verbindet. Diese Umgebung darf sich somit nicht nur auf ein angepasstes räumliches Umfeld reduzieren, sondern muss, um eine ganzheitliche, zielbewusste Behandlung zu garantieren, durch befähigtes Personal, systematische Betreuungspläne und ein homogenes Betreuungsverständnis ergänzt werden.
Alle Bestandteile dieses ressourcenorientierten Ansatzes werden im Bewusstsein für die Komplexität des Vorgehens in einem eigenen Betreuungsleitfaden festgehalten, der in 12 Grundpfeilern zur Darstellung kommt. Dabei werden bewusst die Unterhaltungs- und Betreuungsleistungen herausgearbeitet, denn fälschlicherweise werden Tagespflegen häufig mit reinen Pflegeeinrichtungen assoziiert, was generell zwar eine nachvollziehbare, allerdings eher unzureichende Zuschreibung darstellt. Ferner besteht in Bezug auf das primäre Krankheitsbild des Klientel weniger die Notwendigkeit an ausschließlichen Pflegeleistungen, wie Grundpflege oder Verlagerung, als die Bedingung eines aktivierenden Aufenthalts als Additiv. Die folgende Übersicht vermittelt ein operatives Verständnis und konturiert zugleich Betreuungsgrundsätze wie Selbstverständnis:

  • Aufmerksamkeit

    „Gabi (Mitarbeiter) und Ella (Gast), eine passionierte Köchin, kaspern beim Zubereiten des Kartoffelsalats in der Küche, während Jonas (Praktikant) die restliche Gesellschaft durch das interaktive Vorlesen der Tageszeitung am Weltgeschehen teilnehmen lässt – trotz Demenz.“

  • Ressourcenorientierung

    „Da sich Ella (Gast) infolge einer herabgesetzten Feinmotorik mit klassische Brettspiele nicht mehr vergnügen kann, unterhält Dennis (Mitarbeiter) durch Steckspiele ihr frohes Gemüt auf eine ressourcenorientierte Weiße.“

  • Individualität

    „Der Unterschied zwischen bedürfnisgerechter und individueller Betreuungsarbeit besteht darin, dass dem Bedarf nur dann entsprochen wird, wenn die Individualität durch einen erhöhten Personalschlüssel gegeben ist. Die Betreuungsstuben beschäftigt mehr Pflegepersonal als es die Grundlage erfordert, an die es der Versorgungsvertrag bindet “

  • Biographische Ausrichtung

    „Gerhard (Gast) war von Beruf Hausmeister. Da ihm Gedächtnisspiele und Sitzgymnastik nicht liegen, unterstützt er die Tagespflege mit Rat und Tat beim gekonnten Anleiten des Glühbirnenwechsels und der täglichen Gartenpflege.“

  • Partizipation

    „Verpflegungen – wie Frühstück, Mittagessen, Zwischenmahlzeiten und Kaffeetisch – werden mit den Gästen vor Ort frisch und direkt zubereitet sowie Dekorations- wie Säuberungsarbeiten gemeinsam bewältigt.“

  • Familiencharakter

    „Yasmin, Gabi, Annabella, Dennis und Sheila sind repräsentative Mitarbeiter der Betreuungsstuben. Sie sind herzlich, spontan, kreativ, empathisch und Arbeiten im Team.“

  • Generationsspezifisches Milieu

    „In den Betreuungsstuben gibt es keine modernen Designermöbel, keine klinischen Fußböden und auch kein progressives Farbkonzept. Es herrscht der funktionale, für uns junge Leute so schrullige Einrichtungsstil, wie er zum Verweilen einlädt und jegliches Unbehagen der Gäste verwirft.“

  • Aktivität

    „Der liebevolle Großvater, Alfred (Gast), versteht sein Umfeld nicht. Wo ist Mutter? Wer sind die jungen Leute, die mich Papa nennen? Selbst nachts kommt Alfred nicht zur Ruhe. Nach den ersten fünf Besuchstagen in den Betreuungsstuben, zahlreichen Gedächtnisspielen, anspruchsvoller Sitzgymnastik und stimulierenden Gesprächskreisen entspricht der Biorhythmus des ausgelasteten Alfreds auf nun wieder der Normalität.“

  • Kommunikation

    „Die Angehörige, Frau Barbara, kümmert die Ess- und Trinkgewohnheit der dünnen Mutter, Anneliese (Gast). Aus diesem Grund werden pflegerelevante Informationen in einem „Angehörigenbuch“ dokumentiert und durch regelmäßigen Austausch abgeglichen.“

  • Verpflegung

    „Ob rüstiger Senior oder zerstreuter Geist, die selbstgemachte Verpflegung in den Betreuungsstuben verwöhnt durch Geruch wie Geschmack die Sinne aller Gäste. So eröffnet bereits die Vor-und Zubereitung neben psycho-motorischen Therapiemöglichkeiten eine wertvolle Gelegenheit, unsere Gäste kognitiv zu stimulieren.“

  • Flexibilität

    „Die Betreuungsstuben nehmen Menschen auf, die andere Tagespflegen ablehnen, und versuchen, sich auf Angehörige in gleichem Maße einzustellen, wie sie es bei ihren Gästen tun.“

  • Entlastung

    „Frau Czech (Angehörige) schätzt die Zusatzleistungen der Betreuungsstuben. Dank des Hol- und Bringdienstes ist es ihr möglich, zugleich für eine angemessene Beaufsichtigung der Mutter zu sorgen und ihrem Berufsbild des Krankenpflegers im Schichtdienst weiterhin zu entsprechen.“

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Pflegemodell

Die Betreuung setzt sich nicht nur aus klassischen, sichtbaren Anteilen, sondern auch, und insbesondere, aus den unsichtbaren Formen der Betreuungsarbeit zusammen. Gemeint ist hier die Toleranz, das Zulassen, das Mensch-Sein lassen und das Begleiten der Menschen mit Demenz. Das Begleiten orientiert sich an der biografischen, validierenden und selbstreflektierenden Haltung. Die Betreuung orientiert sich an den Ressourcen des betreuungsbedürftigen Menschen, die Selbstbestimmung jederzeit zulässt. Gerade die Menschen mit leichter bis mittlerer Demenz sind noch sehr aktiv und Ressourcen können hier mit den obengenannten Haltungsformen hervorgehoben und gefördert werden. Eine aktive Betreuung, die den Gast mobilisieren soll, das zu tun was ihm möglich und wichtig ist, und womit er noch Erfolge erleben kann. Die Selbsthilfskräfte stabilisieren, damit ein Hilfs-Ich ausreicht. Aktive Betreuung muss sich als Identitätshilfe begreifen. Die Persönlichkeit des einzelnen Gastes, seine Werte, Ziele und Entscheidungen sind ernst zu nehmen und zu beachten. Gerontopsychiatrische Betreuung muss sich vermehrt mit seelischen und bedürfnisorientierten Inhalten beschäftigen. Begleitet von dem Gedanken, dass fälschlicherweise, sogenannte Probleme, auch normale Grundbedürfnisse sein können.

Unsere Mitarbeiter arbeiten in Anlehnung an das Pflegemodell von Monika Krohwinkel. Die Bausteine umfassen hierbei das Rahmenmodell der ganzheitlichen fördernden Prozesspflege, das AEDL- Strukturierungsmodell sowie der interne Betreuungsleitfaden (12 Pfeiler) der Betreuungsstuben GmbH. Das allgemeine Pflegemodell unterstützt die Mitarbeiter als Bezugssystem in der individuellen, ganzheitlichen Pflege und bildet die theoretische Grundlage der Pflegeprozessplanung. Es eröffnet ein abstraktes Arbeitsschema, um pflegerische Situationen zu analysieren, Fähigkeiten, Bedürfnisse und Probleme zu erkennen und angemessenen Maßnahmen einzuleiten.

Betreuungsprozess

Die bewusste Planung des Betreuungsprozesses ermöglicht eine zielgerichtete und ganzheitliche Versorgung von Senioren, die sich an der Individualitäts-Maxime orientiert. Demnach entspricht die Pflegeplanung einem methodischen Ansatz zur systematischen Entwicklung, Realisierung und Reflexion professioneller Pflegemaßnahmen. Es beschreibt logisch geordnete Schritte zur Umsetzung eines Förderpotentials.

Pflege- und Betreuungssystem

Die Arbeitsorganisation des Pflegebereichs erfolgt im Bezugspflegesystem der Gruppenpflege auf Grundlage individueller Pflegeprozesse. Eine Gruppe von Pflegenden ist hierbei kontinuierlich für die Versorgung der Tagespflegegäste verantwortlich und wird von einer Gruppenleitung organisiert, kontrolliert und gesteuert – um sowohl die qualitative Pflegeprozessplanung, als auch die konsequente Umsetzung dessen, was in der Vereinbarung festgehalten wurde, zu gewährleisten.
Alle Gäste werden namentlich den Pflegekräften zugeordnet. Die Bezugspflege bildet die strukturelle Basis zur Entwicklung einer Vertrauensbeziehung und verspricht allen Beteiligten, insbesondere den Gästen, aber auch den Angehörigen, ein Gefühlt der Sicherheit.

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